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26.08.07

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Unsere Reisen!

Namibia/Botswana Mai 2005:

Von Windhoek/Namibia kommend fuhren wir zunächst nach Maun. Dort kauften wir noch einmal richtig ein und tankten das Auto voll (inklusive 2 Ersatzkanister), da für die nächsten 5 Tage keine Möglichkeiten mehr kommen sollten. Am nächsten Morgen machten wir uns auf in das Moremi Game Reserve bis nach Third Bridge. Unterwegs sahen wir schon einige Tiere und wunderschöne Landschaften. Am zweiten Tag fuhren wir früh zeitig zur Bootsanlegestelle Mboma. Auf dem Weg dorthin wurde es ziemlich gefährlich als plötzlich eine Elefantenkuh auf uns losstürmte, da wir offensichtlich zwischen die Herde geraten waren. Rüdi fuhr Vollgas rückwärts - zum Glück ging es genau da nicht durch Büsche und tiefen Sand - von schräg hinten kam jedoch die restliche Elefantenherde gerannt. Zum Glück ging noch mal alles gut und als sich die Elefanten wieder gefunden hatten, interessieren wir sie überhaupt kein bisschen mehr. Die Bootsfahrt - allerdings leider nicht im Mokoro - war wunderschön. Die Nacht verbrachten wir nochmals in Third Bridge und am darauf folgenden Tag in Xakanaxa. Da wir von anderen Deutschen gehört hatten, dass ein Flug über das Okavangodelta fantastisch sein sollte, entschieden wir uns, kurzfristig noch einmal zurück nach Maun zu fahren. Der Flug war absolut wahnsinnig schön. Das Delta und die Tiere von oben zu sehen, war ein einmaliges Erlebnis und wir sind froh, dass wir es erlebt haben. Deshalb mussten wir dann North Gate im Moremi GR ausfallen lassen. Die Fahrt direkt nach Savuti war etwas abenteuerlich durch tiefsten Sand, extreme Schlaglöcher, manchmal etwas orientierungslos, (versehentlich) vorbei an einem einheimischen Jagddorf, richtigerweise dann vorbei am eigentlichen Einheimischendorf bis zum Campingplatz in Savuti. Dieser wurde gleich mal von einem großen Elefanten bewacht. Der gehörte aber irgendwie dorthin und begab sich dann auch irgendwann gemütlich auf die Seite. Überhaupt schienen auf dem Campingplatz ca. 5-6 Elefantenbullen zu leben, die täglich ihre Runden vorbei an den Akazienbäumen drehten. Abends beim Lagerfeuer spazierte wieder einer ca. 2 m an uns vorbei. Und als wir in unserem Zelt lagen, mussten wir plötzlich ziemlich lachen, als es auf einmal unheimlich fürchterlich stank ... naja, die Elefantenluftluftluft.

Weiter ging es am nächsten Tag zusammen mit anderen Deutschen, die wir schon mehrmals getroffen hatten, durch das Chobe Forest Resevere. Diesmal mussten wir unsere Schaufel und Handtücher einsetzen, da wir im Sand stecken geblieben waren. Durch die Hilfe der Anderen kamen wir zum Glück schnell wieder in Fahrt.

In Kasane übernachteten wir zur Abwechslung in einer Lodge. Und als erstes gab es eine erfrischende Dusche und wir spülten den Sand der letzten Tage raus. Von der Chobe River Lodge wurde eine absolut empfehlenswerte Bootstour angeboten. Vom Fluss aus konnten wir hunderte Elefanten, viele Flusspferde und verschiedenste Vögel beobachten.

Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Zimbabwe und Zambia zu den Victoriafällen. An der Grenze wie immer einige Formalitäten - Road Permission, Visum, Eintragen in das Autobuch...naja, da legten wir schon mal ca. 60 US-Dollar hin. Zum Glück war der Schalter für die Car Insurrence noch geschlossen - das hätte noch mal einiges mehr gekostet. Wenn man bedenkt, dass ein Zimbabwer im Jahr ca. 20 US-Doller verdient, dann hat Herr Mugabe bestimmt von uns abgesahnt. Auch der Eintritt zu den Vic-Falls wieder je 20 US-Dollar. Aber dafür gab es eine atemberaubende Landschaft mit Wasserfall. Zum Glück hatten wir uns ein (etwas undichtes) Regencape geliehen, denn die Wassergischt ist so kurz nach der Regenzeit unglaublich stark. Nachdem wir die zimbabwesische Seite besichtigt hatten, spazierten wir in Richtung Zambia. Auf dem Weg dorthin sahen wir den Bungeejump-Springern zu, die sich in die tiefe Schlucht des Zambezi Rivers stürzten. Auch in Zambia waren die Vic-Fälle absolut beeindruckend, vor allem weil man sehr nah an das Wasser heranspazieren konnte. Abends ging es dann wieder zurück nach Botswana. An der Grenze mussten wir leider aufgrund der Maul- und Klauenseucheeindämmung sämtliche Fleisch- und Milchwaren abgegeben - selbst die in den Büchsen. Hätten wir das eher gewusst, hätten wir es lieber an die Zimbabwaner verschenkt. Die hätten sich sicherlich drüber gefreut.

Von Kasane aus fuhren wir dann nochmals 2 Tage durch den Chobe Nationalpark. Abends am Ihaha-Campingplatz war ich mal wieder ziemlich schreckhaft als es im Dunkeln in den Büschen raschelte. Zum Glück war es jedoch "nur" eine ganze Horde Paviane, die sich ein Nachtlager suchten. Leider genau in dem Baum über unserem Auto mit Zelt. Ich weiß nicht, wieviel wir tatsächlich bei dem Geschrei der Affen geschlafen haben. Und am Morgen sah dann auch unser Auto noch entsprechend aus... Dann ging es zur Grenze nach Namibia. (Weiter geht es auf der Seite Namibia 2005.)

 

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Stand: 26.08.07