Island

26.08.07

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Unsere Reisen!

Island Juni 2006:

Mal eine andere Richtung, anderes Klima, andere Natur, andere Tiere ...

Island ist zwar mit Afrika überhaupt nicht zu vergleichen, aber trotzdem wunderwunderschön. Mit dem Auto und dem Zelt umrundeten wir in 3 Wochen die Insel.

Zuerst ging es auf die Halbinsel Snaefellsness. Dort war das Wetter so schlecht, dass wir den Gletscher Sneafellsjökull leider gar nicht sehen konnten und auch die Walbeobachtungstour musste ausfallen. Eine Rundtour um die Halbinsel haben wir trotzdem gemacht und als wir zurück zum Zeltplatz kamen, war unser Zelt ein Wasserbett, da sich das darunterliegende dicke Gras voll mit Regen gesogen hatte.

Von der Halbinsel ging es dann mit der Autofähre Baldur über den Breidafjördur gen Norden und weiter mit dem Auto zum Vogelfelsen Latrabjarg - einer 14 km langen und bis zu 444m hohen Steilküste. Dort erlebten wir auch die kälteste Nacht Islands. Zwar schien die Sonne die ganze Nacht, aber mehr als 4 Grad gab es nicht. So haben wir morgens nur die Nasenspitze gewaschen, weil das Wasser auf dem Zeltplatz (bzw. der Wiese mit Klohäuschen) genauso kalt war. Den nächsten kompletten Tag haben wir uns die Vögel - Papageitaucher, Dreizehenmöwen, Eissturmvögel, Tordalken und  Trottellummen - angeschaut, fotografiert und sind die Steilküste entlang gewandert.

Weiter fuhren wir über die Halbinsel Vatnsnes, besuchten das Torfgehöft Glaumbaer und den Godafoss.

In Húsavík gingen wir auf Walbeobachtungstour. Kurz vor Ende der Tour schwamm tatsächlich ein Wal, der genauso lang war wie das Schiff, direkt neben unserem Boot.

Auf dem Weg zum Mývatn kamen wir am Dettifoss vorbei. Der Mývatn selbst ist nicht so attraktiv, insbesondere weil man dort mit den Massen von Fliegen und Mücken zu kämpfen hat - ohne Moskitokopfnetz ging da gar nichts. Die Gegend gleich daneben ist aber fantastisch mit den Pseudokratern, dem Solfatarenfeld am Namafjall und der Vulkangegend um den Vulkan Krafla.

Die größte Papageitaucherkolonie (und viele hatten Fischchen im Schnabel) sahen wir in Bakkagerdi östlich von Egilsstadir.

Weiter im Süden verbrachten wir eine ganze Nacht am Gletschersee Jökulsarlón, weil so wunderschönes Wetter war (und es ja fast die ganze Nacht hell war). Die Fotos 3 Uhr nachts sind wunderschön geworden. Frühmorgens 7 Uhr ging es dann ins Bett und es war tatsächliches Glück, denn den ganzen restlichen Tag war dann fürchterliches Nieselregenwetter.

Weiter ging es dann zum Nationalpark Skaftafell. Einen ganzen Tag wanderten wir einen wunderschönen Weg meistens mit Blick auf den Gletscher den Berg nach oben. Nur den Rückweg zog sich dann extrem - nach 9 h waren wir wieder auf dem Campingplatz.

Unvergesslich ist auch der Ausbruch des Geysirs Strokkur. Gleich nebenan bewohnten wir eine Schlafsackunterkunft - und da früh morgens 5 Uhr die Sonne herrlich schien, mussten wir einfach raus, um das ganze zu fotografieren. Das Licht war fantastisch und auch keinerlei Touristen vor dem Geysir. Ein Polarfuchs ist uns auch noch über den Weg gelaufen.

An einem der letzten Tage haben wir uns im Thermalbad Blaue Lagune erholt. Es war zwar etwas kühl von der Umkleidekabine ins Wasser, aber dort umso molliger.

Am letzten Tag besuchten wir noch das Solfatarenfeld Krýsuvík. Leider regte es so in Strömen, dass wir nach 5 min völlig durchweicht waren. Im Auto haben wir dann einfach die Hosen ausgezogen und an der Lüftung getrocknet, da wir im Anschluss noch nach Reykjavík wollten. Man muss sich eben nur zu helfen wissen, dann kann einem das Wetter auch nichts anhaben.

Den Nachmittag verbrachten wir dann einfach im Hotel und schauten uns das Fussballviertelfinale Deutschland-Argentinien an.

Am nächsten Tag ging es dann leider wieder zurück nach Deutschland.

 

 

 

 

 

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Stand: 26.08.07