Namibia

26.08.07

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Unsere Reisen!

Namibia Mai 2004:

Ausgangspunkt war Windhoek. Beim Anflug auf den internationalen Flughafen hatten wir das Gefühl mitten im Busch zu landen. Mit einem Allrad-Pick-up und Dachzelt ging es dann auf die 23tägige Rundreise.

Über das Hardap Dam Recreation Resort ging es zum Kokerboom Forest und dem Giants Playground in der Nähe von Keetmanshoop. Von dort aus fuhren wir auf der schlechtesten Straße von ganz Afrika nach Südafrika (und kamen tatsächlich ca. 10 min vor Grenzschließung noch durch) in den Kgalagadi Transfrontier National Park mit wunderschönen roten Dünen und vielen Tieren (und unseren ersten Oryx-Antilopen).

Zurück in Namibia ging es zum Fish River Canyon und von dort aus nach Norden in den Namib Naukluft Park mit den höchsten Sanddünen der Welt.  Der nächste Zwischenstopp war Swakopmund, Walfishbay und der Welwitschia Drive. Über Cape Cross mit tausenden von Robben, Twyfelfontain mit Felszeichnungen, versteinerten Holz und den Organ Pipies ging es zum Etosha Nationalpark mit 2 Übernachtungen in Okaukuejo, zwei in Halali, einer in Namutoni und dann noch mal einer in Okaukuejo. Die Tierwelt war und ist fantastisch!!

Auf der Rückreise nach Windhoek machten wir noch Station am Waterbergplateau.

Namibia Mai 2005:

Diesmal wollten wir nicht nur Namibia, sondern auch Botswana besuchen. Nach unserer Ankunft ging es mit unserem Allradauto in Richtung botswanische Grenze und am nächsten Tag weiter nach Botswana.

Näheres zu Botswana - siehe unter Botswana.

Zurück nach Namibia ging es über die Ngoma Bridge im Caprivistreifen. Zunächst war es eine längere Fahrt bis wir zum Mudumu-National Park kamen. Der Parkwächter war gerade unterwegs, so dass der Hilfs-Ranger uns zusagte, unsere Parkeintrittsquittung nach Deutschland nachzusenden. Und tatsächlich erhielten wir ca. 2 Monate später zu Hause ein Einschreiben "Official Letter of Namibia" mit der Quittung. Dort in der Nähe besuchten wir auch ein traditionelles einheimisches Dorf. Weiter ging es ca. 190 km immer geradeaus durch des ehemalige Sperrgebiet. Den nächsten Stop machten wir im Mahango Game Reserve, einem kleinen Wildpark mit vergleichsweise vielen Tieren (u.a. auch Sable- und Roan-Antilopen). Abends fuhren wir mit einem kleinen Boot über den Okavango-River.

Da sich Rüdiger einen Bänderriss am Fuß zugezogen hatte (auf dem geteerten!! Weg zum Waschhäuschen), suchten wir in Rundu als erstes ein Krankenhaus. Dieses zu finden war auch gar nicht so schwer. Am Eingang wurden wir vom Pförtner zweimal ausdrücklich gefragt, ob wir wirklich hinein wollten. Wie sich hinterher herausstellte, war es das öffentliche Krankenhaus, die Privatklinik wäre direkt nebenan gewesen. Dafür aber - zumindest im Nachhinein - ein interessantes Erlebnis. Nach einigem Warten kam eine Schwester, die unsere Quittung sehen wollte - und zwar die, dass wir die Krankenhausgebühr bezahlt hatten. Natürlich hatten wir das nicht, wie sollten wir das auch wissen. Aber kein Problem - an der Krankenhauskasse bezahlten wir als Ausländer umgerechnet 7 Euro und dann noch 3 Euro Wochenendzuschlag. Zunächst wurde Rüdiger von einer Ärztin untersucht, die ihm nicht weiterhelfen konnte und den Orthopäden rief, der am Samstag allerdings erst von außerhalb geholt werden musste. Dieser war ein Kubaner, da kubanische Ärzte wohl billiger sind als Einheimische. Im OP-Großraum sah er sich den Fuß an und meinte "Oh, Hämatom" - naja, das hatten wir selbst schon gesehen. Er schickte uns dann als nächstes zum Röntgen - aber auch die Röntgenschwester musste erstmal herangeholt werden. In der Zwischenzeit warteten wir in einer riesigen Halle, die einem wie ein Bahnhofwartesaal vorkam, und lasen nette Plakate über Colera etc.. Nach dem Röntgen wieder zurück beim Arzt, meinte dieser noch, dass nichts gebrochen sei und gab Rüdiger ein paar Ibuprofen-Tabletten. Zum Bänderriss äußerte er sich gar nicht??? Aber für 10 Euro hatten sie sich wirklich ins Zeug gelegt. Zum Glück trafen wir später noch eine deutsche Ärztin, die auch in Namibia Urlaub machte, und Rüdiger beruhigte, dass der feste Verband das richtige sei.

Den Rest des Urlaubes musste ich nun das Auto steuern. Weiter ging es über Tsumeb zum Etosha-Nationalpark, in dem wir 6 Nächte verbrachten und gigantisch viele schöne Tiere sahen.

Auf dem Rückweg nach Windhoek machten wir noch einen Stop auf der Düstenbrookfarm, die sehr empfehlenswert ist.

Mit der großen Boing und ca. 50 Passagieren (jeder hatte mehr als eine Reihe für sich) ging es (tagsüber) über den Etoshapark und die Sahara zurück nach Deutschland.

 

 

 

 

 

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Stand: 26.08.07