Südafrika

26.08.07

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Unsere Reisen!

Wir haben noch nie einen solchen Luxus erlebt wie in Afrika - nämlich Natur, das Gefühl von Unabhängigkeit, Zufriedenheit und Freiheit. Man braucht keine Werbung, kein Konsum, Fernsehen oder Telefon, um sich wohl zu fühlen. Mit der Sonne steht man auf (auch wenn es im afrikanischen Sommer 4:30 Uhr ist), abends gibt es beeindruckende Sonnenuntergänge und in der Nacht einen fantastischen Sternenhimmel mit der Milchstraße. Abends wird gegrillt, in den Nachthimmel geschaut, "Busch-TV" angemacht oder einfach den Geckos am Fenster bei ihrer Jagd nach Insekten zugesehen. Selbst ein richtiges afrikanischen Gewitter zu beobachten ist einfach nur Wahnsinn. Und im Hintergrund die schöne afrikanische Geräuschkulisse - Grillen, Tauben oder auch mal ein Brüllen. 

Südafrika September 2003:

Als wir heiraten wollten, suchten wir auch nach einer passenden Hochzeitsreise. Wir gingen in unser Reisbüro und fragten einfach mal, was sich im September für Reiseziele anbieten würden. Thailand oder Südafrika war die Antwort. Wir entschieden uns dann für den zweiten Vorschlag.

So ging es dann zwei Tage nach unserer Hochzeit mit dem Flugzeug nach Johannesburg. Von dort aus fuhren wir mit dem Mietwagen in Richtung Blyde River Canyon auf einer ziemlich tristen Autobahn - am Rande braune Erde, brennende Felder, Menschen liefen quer über die Autobahn. Nach zwei Stunden fragten wir uns, wo wir denn gelandet waren. Als wir dann von der Autobahn abbogen, den ersten Zwischenstopp machten, Proviant einkauften und endlich in die Natur kamen, änderte sich unsere Meinung total.

Nach dem Blyde River Canyon ging es weiter in den Krügerpark und von dort aus nach Swasiland in das Mlilwane Wildlife Sanctuary. Zurück in Südafrika verbrachten wir 3 Tage im Pongola Game Reserve bevor es dann in das St. Lucia Resort ging. Nach einem Aufenthalt im Hluhluwe-Umfolozi-NP kamen wir an die Dolphin Coast bei Durban (Wir sahen aber keine Delfine, sondern nur einen großen Wal.). Über die Drakensberge ging es dann leider schon zurück nach Johannesburg.

Südafrika Januar 2004:

Rüdiger fuhr 10 Tage lang nur durch den Krügerpark.

Südafrika Januar 2005:

Am 01.01.06 wollten wir nach Johannesburg fliegen. Am 31.12. hatte Rüdiger dann die Nachricht von Swiss-Air auf dem Handy, dass er dringend zurückrufen solle. Da sagte man uns, dass der Flieger am 01.01. ausfiele und wir erst anderthalb Tage später fliegen könnten. Nachdem wir unsere Route aber schon geplant hatten, wäre alles ziemlich durcheinander geraten. Als Alternative bot uns Swiss-Air an, gleich heute, am Silvesterabend zu fliegen. Der Flug sollte ca. 20 Uhr gehen, wir hatten es ca. 12 Uhr, die Koffer schon soweit gepackt, so dass wir zusagten. Nun kam nur ein kleines weiteres Problem, wir brauchten den Mietwagen einen Tag eher. Ja, und Silvester irgend jemanden ans Telefon zu bekommen, war fast aussichtslos - weder beim Reisebüro, bei Dertour noch bei Avis. Der Avis-Flughafenschalter konnte uns nicht weiterhelfen, verwies uns wieder an Dertour usw. Letztendlich schafften wir es nach ca. 1,5 h beim zweiten Anruf am Johannesburger Flughafenschalter von Avis, dass uns ein Wagen ein Tag eher zur Verfügung stehen würde. Nachdem wir das geschafft hatten, sagten wir leider unsere Silvesterparty bei Freunden ab. Und nach einiger Hektik fuhren wir zum Flughafen. Es war eine gute Entscheidung, einen Tag eher abzufliegen.

Zunächst verbrachten wir 2 Tage am Blyde River Canyon, bevor wir dann 13 Tage im Krüger Nationalpark (Letaba, Olifants, Satara, Lower Sabie, Berg-en-Dal und Skukuza) verbrachten und wieder extrem viele schöne Tiere und Vögel beobachten konnten.

Südafrika Januar 2006:

Dieses Mal wollten wir auch noch andere Gegenden sehen:

Von Johannesburg ging es auf der N1 nach Norden zum Nylsvley Nature Reserve, in dem sehr viele Wasservögel überwintern. Aber leider hatte es noch nicht geregnet, so dass es an Wasser und Vögeln fehlte. Das Gebiet an sich war aber sehr schön.

Weiter ging es gen Norden zum Ben Lavin Nature Reserve in der Nähe von Louis Trichardt. In der Abendsonne machten wir eine erste Rundfahrt und sahen auch verschiedene Tiere. Da man dort auch wandern durfte, beschlossen wir, am nächsten Morgen genau dies zu tun. Aber es schüttete derartig heftig, dass wir an eine Wanderung nicht mehr denken konnten und selbst mit unserem kleinen Auto getrauten wir uns nicht mehr, die Matschwege entlangzufahren.

Deshalb fuhren wir weiter gen Norden, da wir uns noch das Baobab Tree Reserve kurz vor der Grenze zu Zimbabwe anschauen wollten. Inzwischen hatte auch der Regen wieder aufgehört, nur leider war der Park geschlossen, da es im November so derartig in der Gegend geregnet hatte, dass die Parkstraßen ziemlich kaputt waren und erstmal wieder geebnet werden mussten.

Schade, aber da kann man nichts machen!!!

So ging es dann schon in Richtung Krüger Nationalpark zum nördlichsten Eingang. Wir verbrachten die nächsten 14 Tage im Park und erkundeten die Natur vom nördlichsten Teil bis ganz hinunter in den südlichen Teil des Parks. Diesmal regnete es immer wieder, aber trotzdem waren es wieder wunderschöne unvergessliche Tage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 26.08.07